Stellungnahme des Vereins zur Einstellung des Planverfahrens „TFN Windenergie“!

Stellungnahme der BI Gegenwind zur Gemeinderatsvorlage “Einstellung des Planverfahrens TFN Windenergie“

Die Entscheidung der Unteren Naturschutzbehörde hat Stand gehalten, den intensiven Prüfungen ihrer Fachaufsicht durch das Regierungspräsidiums und durch die nicht gerade als Windindustrie feindlich verrufene Behörde in Stuttgart. Damit wurde nach fast vier Jahren Untersuchung der Landschaftsschutz mit seinen Belangen Landschaftsbild und Erholungseignung deutlich über die Windindustrie gestellt, die in Süddeutschland ohnehin und in unserer Region besonders unsinnig ist.

Die Natur wird also nicht fehlgeleiteten Interessen preisgegeben. Es weht schlicht zu wenig Wind hier, um die zu erbringenden Opfer zu rechtfertigen.

Die Entscheidung gilt für das untersuchte Gebiet am Geiersberg/Goldkopf, aber im Prinzip eben auch für das gesamte Landschaftsschutzgebiet, das sich von der nördlichen Kreisgrenze entlang den ersten Odenwaldhängen bis hinunter nach Dossenheim erstreckt. Und sie hat starke Signalwirkung für alle weiteren, sicher noch zu untersuchenden Flächen im LSG. Sofern die Voraussetzungen dort dann nicht grundlegend anders sind, sollte diese Entscheidungsrichtung eigentlich auch gut zu verteidigen sein.

Ist diese Entscheidung die beste für uns in Weinheim und für die Bergstraße? Wird so unser Wald nicht zum Windindustriegebiet umgewandelt? Es wird sich zeigen müssen.

Jedenfalls erkennt die Bürgerinitiative den ausgerufenen Schutz für Weinheim – und übertragen auch für die Bergstraße – als übergeordneten Wert und schätzt eine solche rationale Entscheidung besser für Weinheim ein, als einer ideologisch geprägten Zwangsplanung Folge zu leisten.

gez. Matthias Kraus

Vorsitzender

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