Windpark zu verkaufen!

Weinheim freut sich nach vielen roten Zahlen über einen Haushaltsüberschuss von 2,1 Mio €. Die positiven Nachrichten werden aber als „Strohfeuer“ bezeichnet. Denn  Millioneninvestitionen stehen an, der Schuldanstand soll bis Ende 2018 auf knapp 38 Mio € steigen und für 2020 wird eine Kreditaufnahme von 4 Mio € prognostiziert.

Viele Zahlen- ein knappes Resümee: Es gibt wenig Ideen zur Ausgabenreduzierung, der Blick der Stadträte geht in Richtung Einnahmenerhöhung. Dabei geht es natürlich um die Erschließung von Gewerbegebieten, aber in Diskussionen hören wir immer wieder von Einnahmen aus „der Windenergie“.

Gegenwind Weinheim hat die Idee und das Argument, die Stadtkasse kann mit Einnahmen aus einem Windindustriegebiet auf dem Geiersberg/ Goldkopf gefüllt werden, vehement in Frage gestellt. In unserem windschwachen Gebiet wird man weder als Investor Geld verdienen, noch Pacht von einem Betreiber erhalten, der Pleite geht. Ganz zu schweigen von den Rückbaukosten, für die immer der Grundstückseigentümer  bei „Ausfall“ des Investors haftet.

Der Donnersbergkreis hatte, durch Gutachten untermauert, einen Überschuss von 2,3 Mio € durch Anteile an drei Windparks erwartet.

Man liegt 12% unter Plan und produziert nur Verluste. Nun sucht man erfolglos einen neuen Investor für die defizitären Windparkanteile.

Sehen Sie „Zur Sache Rheinland Pfalz“ des SWR:

https://swrmediathek.de/player.htm?show=f3bb01b2-0799-11e8-8c1f-005056a12b4c

Quelle Haushalt Weinheim:  WN http://www.wnoz.de/Freude-ueber-das-Strohfeuer-d9b519df-1d78-466c-89a6-317812b26886-ds

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