Gästebuch

6 Antworten auf Gästebuch

  1. Hallo!
    Als ehemaliger Wahl-Weinheimer liegt mir die Stadt sehr am Herzen! Ich würde das Projekt gerne evtl in irgendeiner Form unterstützen, evtl mit einem Konzert meiner Band, wo dann Unterschriften gesammelt werden könnten

    Freue mich auf Rückmeldung vielleicht findet sich ja eine Lösung

  2. Sehr geehrte Widerständler!

    Zusammengefasst erscheint Ihr Bild in der Öffentlichkeit sehr klar:
    Sie sind gegen die Windkraft hier!
    Alle sind plötzlich gegen die Windkraft, gegen Wasserkraft u.a.
    hauptsache nicht bei mir!

    Das bedeuted auch klar:
    Für Atomkraft, für Kohlekraftwerke und anderen “guten” Stromerzeuger von ENBW, Eon und RWE, die Ihre Websites gerne unterstützen.
    Das erkennt man an der umfangreichen professionellen Gestaltung.

    Als Weinheim-Zugezogner
    liebe ich diese Stadt, aber ich bin für Wind-, Wasserkraft u.a. erneuerbare Energien und gegen Atomstrom: Fokushima wird auch die nächsten Tausend Jahre viele Probleme haben und das möchte ich nicht vor der Haustür – wie Sie,
    allem Anschein nach!
    Da sind mir ein paar Windräder vor der Nase aber 1000x lieber!

    Mit freundlichem Gruß
    Gerriet Biehle
    PS: Aus meiner Heimat kenne ich viele hunderte Windkraftanlagen: Ostfriesland!
    Man kann damit leben und die Menschen sind noch nicht ausgestorben, obwohl sich dort die Windräder seit vielen Jahren drehen!

    • Andreas Sindlinger sagt:

      Sehr geehrter Herr Biehle,

      zuerst einmal vielen Dank für Ihren Beitrag. Die Kommunikation ist – wie überall – der beste Weg, zu einer Lösung zu kommen.
      Gerne würde ich zu einigen Ihrer Punkte Stellung beziehen.

      Wir sehen die Nutzung und Förderung der Windkraft durchaus differenziert. Der Einsatz beim Ausbau muß auch bei dieser Energieform dem Nutzen gegenübergestellt werden und gut gegeneinander abgewogen werden. Überstürzte, politisch motivierte Entscheidungen werden später desöfteren bereut.

      Wir sind der Überzeugung, dass der zu leistende Einsatz in Form von

      • Lärmbelästigung und Gesundheitsgefährdung bei einem zu geringen Wohnabstand von nur 700m,
      • umfangreicher Zerstörung des Waldes im Landschaftsschutzgebiet und Naturpark Neckartal-Odenwald, insbesondere auch durch den Bau der Zuwegung (siehe Mossautal),
      • bedeutendem Eingriff in das Landschaftsbild (siehe Galerie),
      • Industrialisierung eines der letzten Naherholungsgebieten in einem der größten Ballungsgebieten Deutschlands, dessen Flächenverbrauch durch Verkehr, Industrie und Bevölkerungsdichte an die Grenzen stößt,
      • unzureichend erforschter Gefährdung der im Wald lebenden Tierwelt (siehe Positionspapier Bundesamt für Naturschutz)

      einer nicht rentablen Nutzung von Windenergie in einem Schwachwindbereich in keinerlei Verhältnis steht!

      Das bedeutet mitnichten im Umkehrschluß, für Atomkraft und Kohlekraftwerke zu sein! Dieser oft gehörte Vorwurf ist schlichtweg zu einfach und zeugt nach meiner Ansicht von einer zu undifferenzierten Betrachtung dieses durchaus komplexen Themas. Den Vorwurf, “wir möchten Problem wie in Fukushima vor unserer Haustür” empfinde ich persönlich als unfair.

      In einem weiteren Punkt kann ich Sie beruhigen: wir sind mit keinerlei Stromerzeuger in Kontakt und werden außer von privaten Spendern, die unsere Ansichten teilen, auch nicht unterstützt.

      Vielleicht können wir den Sachverhalt ja auf einer unserer Veranstaltungen wie zum Beispiel dem 1. Forum Gegenweind Weinheim diskutieren. Ich würde mich freuen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Andreas Sindlinger

      P.S.: Ihren Kommentar zu unserer Webseite fasse ich – als deren Hauptgestalter – als Kompliment auf. Auch wenn es überraschen mag: hier und bei der Gestaltung unserer Grafiken kommen – neben dem persönlichen Engagement – ausschließlich kostenfreie Systeme und Werkzeuge zum Einsatz ;-)

    • Siegfried Mendyyk sagt:

      Sehr geehrter Herr Bieler

      “Da sind mir ein paar Windräder vor der Nase aber 1000x lieber!”
      Das ist auch meine Ansicht!! wobei ich gerne gewusst hätte, ob Sie diese Position auch zwischen zwei Windkraftanlagen mit ca 10-12 Windrädern auch noch vertreten würden, wenn diese jeweils 700 m von Ihrem Haus entfernt liegen?!?

      Ich bin für Windkrafträder, so lange Sie >= 2000 m (2km) von bewohntem Gebiet aufgestellt werden. Brandenburg, England etc. etc sehen 2 km Mindestabstand vor. (in Englad wurde der Mindestabstand von 500 m auf 2000 m erhöht, alles < 1500 m wurde abgeschaltet, soweit ich richtig informiert bin) Warum in BW nur 700 m und dann inmitten von zwei Seiten??? (Gebiet 4+5) Warum ist die einzuhaltende Entfernung Landesrecht ???
      Die Verantwortlichen in Weinheim und umliegende Ortschaften sind aufgerufen FÜR Ihre Bürger einzutreten und eine Gefährdung von Laib und Seele AUSZUSCHLIESSEN.
      Info unter Google: "200 m hohe Windkraftanlagen in 700m Entfernung" eingeben.

      Viele Grüsse

      • Tim Rank sagt:

        ist das ihr ernst ?
        erstens sind das keine rießigen “Windparks” die geplant sind….
        dann ist der Abstand egal, weil sie auch auf der Zahl rum reiten würden wenn es 10km wären. Dann würden sie sich halt was anderes ausdenken. Aber okay Zahlen sind Zahlen. Aber dann am ende die Bombe du gibts google als Quelle an ? dein ernst ? Das ist wie wenn ich sag: schau dir mal alle Bücher an da ist irgendwo das drin was dazu passt ……….. und das soll eine Qualitativ hochwertige Disskussion sein ?

  3. Ralph H. Hoffmann-Odermat sagt:

    Mein Treffen mit der Bürgerbewegung „Rettet den Odenwald“. Greiner Höhe, Samstag den 16.August 2014 von 14:00 bis 18:00 Uhr.

    5 oder 6 Windräder mit einem Rotorausschlag von bis zu 220 Metern, also in Höhe des Stuttgarter Fernsehturms, auf der Greiner Höhe.

    Da freuen sich die Grünen über den weiteren Ausbau der Alternativen Energie und die CDU und die Rest FDP freut sich die GrünRote Landesregierung in Stuttgart zu attackieren. Die GrokO in Berlin mit CDU/CSU und SPD freut sich auch. Setzt doch die Baden Württembergische Landesregierung die Energiewende in der von ihr verordneten Vorgehensweise durch Landesgesetze, auch gegen den Widerstand der direkt Betroffenen, durch.

    Die Greiner und andere Odenwäldler freut es schon weniger. Aber das sind auch wenige.

    So kamen am Samstag den 16 August 2014 ca. 100 Interessierte zusammen um sich ihre Natur noch mal anzuschauen und um Gleichgesinnte zu finden, dass diese Windräder eben nicht hier sondern wo anderes gebaut werden. Als Odenwäldler war ich dabei

    Zum Auftakt erläuterte ein Herrn Dr. Leiner o.ä. dass er ein absoluter Gegner der Atomkraft wäre und die Vorzüge der Windkraft und dass er ein absoluter Gegner des Baus der Windräder auf der Greiner Höhe wäre. Außerdem möchte er nicht den Verdacht aufkommen lassen, dass hier nach dem St. Floriansprinzip verfahren werden soll.

    Dem konnte ich nicht ganz folgen, da mit dieser Einstellung die Windräder ja letztendlich doch irgendwo anders in Deutschland gebaut werden müssten. Bei Krebs bekämpft man den Herd und nicht die Metastasen.

    Nach einem ca. 1 stündigen Fußweg zum Standort, wurde uns dann dort sehr professionell die Auswirkungen des geplanten Baus erklärt.

    Zunächst scheint der Wald, aufgrund der notwendigen Trassenführungen für den Bau und Instandhaltung der Anlagen, weitflächig Geschichte zu werden. Nach Installation wird es wegen der Wartung und Instandhaltung zu weiteren Beeinträchtigungen für die Tierwelt und die Menschen in dieser Gegend kommen. Optische und akustische Störungen sind zusätzlich zu erwarten.

    Die zurzeit politisch gestartete, grüne Marketingmaßnahme, dass die Tier- und Pflanzenwelt durch den Bau und den Betrieb von Windrädern letztendlich Vorteile haben werden, war für mich in diesem Zusammenhang nicht so recht glaubhaft.

    Nachdem uns dann noch erklärt wurde, dass die RotGrüne Landesregierung soeben ein Gesetz erlassen hat, dass die Gegenmaßnahmen der betroffen Bürger gegen solche Anlagen, weiter erschweren wird, sehe ich zwar immer noch Chancen die Greiner Höhe zu retten aber keine Chancen das Problem insgesamt mit Aktionen dieser Art, Deutschland weit zu lösen.

    Ungeachtet dessen werde ich mich weiter dafür einsetzen, dass im Odenwald keine Windräder gebaut werden. Besser wäre zum Beispiel Degerloch in Stuttgart. Da steht bereits ein Fernsehturm mit 211 Meter Höhe. Der Platz für 6 Windräder wäre, genau wie der Wind, genügend. Eine weitere Alternative wäre Rohr in Stuttgart. Degerloch und Rohr sind zum Teil über 500 Meter hoch und damit rund 100 Meter höher als die Greiner Höhe.

    Beides sehr schöne, waldreiche Gegenden mit großen Flächen. Ich habe mehr als 15 Jahre da gewohnt.

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