
Referent: Prof. Dr. Eduard Heindl | Dipl.-Physiker Jürgen Falkenberg
Wann: Freitag, 30.01.2026 | 19:00 Uhr
Einlass: 18.30 Uhr
Wo: Zehntkeller Schriesheim, Obere Schulgasse 5
Weitere Infos:
Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Referent: Prof. Dr. Eduard Heindl | Dipl.-Physiker Jürgen Falkenberg
Wann: Freitag, 30.01.2026 | 19:00 Uhr
Einlass: 18.30 Uhr
Wo: Zehntkeller Schriesheim, Obere Schulgasse 5
Weitere Infos:
Eintritt frei, Spenden sind willkommen
Am 21. November tagt der Planungsausschuss des Verbandes, um über die 2. Offenlage zur Fortschreibung des Teilregionalplans Windenergie zum Einheitlichen Regionalplan Rhein-Neckar zu beraten.
Die Unterlagen zu dieser Sitzung sind seit gestern – zwei Tage vor dem Bürgerentscheid in Dossenheim und Schriesheim – hier zu finden: https://session.vrrn.de/bur/si0057.asp?__ksinr=176
Interessant sind die Übersichtskarten der Vorranggebiete im zweiten Regionalplanentwurf.
Laut den Abwägungsvorschlägen waren für das Vorranggebiet HD/RNK-VRG01-W “geringfügige Verkleinerung notwendig. Nach Aussage der zuständigen Landesluftfahrtbehörde ist eine abschließende Bewertung der Gesamtfläche auf Ebene der
Regionalplanung nicht möglich.”

Wie man anhand der Grafik erkennen kann wurde der Westbereich verkleinert, gerade im Nordwesten wurde ein größerer Teil aus der Planung genommen. Insgesamt verkleinert sich das gesamte Gebiet nach grober Messung von etwa 4.9 km² auf etwa 3.6 km².
Die Gemeinden hatten in ihren Informationsbroschüren von Planungen mit nur 4 Windkraftanlagen berichtet; diese hatten wir an dieser Stelle auch visualisiert. Weiterhin hatten die Gemeinen eine “mögliche Erweiterung um 4 Anlagen, je nach finaler
Größe des Vorranggebiets” erwähnt. Diese Erweiterung wurde jedoch als “derzeit eher unwahrscheinlich aufgrund einer möglichen Beeinträchtigung des Flugverkehrs des
Mannheimer Flughafens” bezeichnet.
In unseren Visualisierungen wurde auch eine “Maximalplanung” dargestellt, welche von der gesamten Fläche als Vorranggebiet ausgeht. Nach den Unterlagen der zweiten Offenlage ist diese Maximalplanung weiterhin möglich, mit Ausnahme einer Anlage ganz im Nordwesten! Eine zweite Anlage muss lediglich einige hundert Meter nach Osten verschoben werden.



Da das Gebiet am Lammertskopf komplett aus dem Regionalplan genommen wurde ist das Gebiet südlich des Weißen Stein das einzig verbleidende auf Heidelberger Gemarkung. Falls die Gemeinde nun also “eigene” Windräder betreiben möchte, dann nur hier. Dementsprechend könnte die in unseren Visualisierungen mit drei Anlagen belegte Fläche auch weiter verdichtet werden auf etwa vier Anlagen.
In jedem Fall kann man von den vier Anlagen, die die Gemeinden im vorliegenden Gebiet geplant haben, weiterhin von einer “Beruhigungsplanung” reden!
Es ist weithin bekannt, dass Baden-Württemberg kein Windland ist. Dies zeigt sich einmal mehr in den Geboten für die “Windkraft an Land” Ausschreibungsrunden.
Während die Ergebnisse der letzten Runde vom 1. November noch nicht veröffentlicht sind findet man bei der Bundesnetzagentur die Ergebnisse der Runde vom 1. August.
Wer sich die Mühe macht und die dort verknüpfte Excel-Datei analysiert, findet folgendes Ergebnis nach Bundesland.

Nach Hamburg, dem Saarland und Sachsen hat Baden-Württemberg am wenigsten Gebote für Windkraftanlagen bekommen.
Noch prägnanter werden die Zahlen, wenn man das Gebotsvolumen auf die Landesfläche bezieht.

Hier ist nun Baden-Württemberg tatsächlich Spitzenreiter – und zwar negativer.
Die Investoren scheinen zu wissen, wo es sich nicht lohnt zu investieren. Und das trotz Referenzertragsmodell, welches schlechte Standorte bevorzugt fördert….
Die Vorbereitungen für den Bürgerentscheid über die Errichtung von Windindustrieanlagen auf den Höhenzügen von Weißem Stein und Hohem Nistler östlich von Schriesheim und Dossenheim treten in ihre letzte Phase: am 9. November sind die Bürgerinnen und Bürger zur Abstimmung aufgerufen.
In der öffentlichen Diskussion dominieren bislang Themen wie Naturschutz, Windhöffigkeit und Waldschutz. Eine zentrale Frage kommt jedoch vergleichsweise kurz: die nach den Auswirkungen auf das Landschaftsbild.
Öffentlich zugängliche Visualisierungen der unterschiedlichen Standortvarianten sind bisher kaum verfügbar. Selbst die offiziellen Unterlagen der Gemeinde Dossenheim zum Bürgerentscheid zeigen noch den unverstellten Blick auf den Weißen Stein – wohlwissend, dass dieses Landschaftsbild bei einer Realisierung der Anlagen der Vergangenheit angehören würde.
Der Verein Gegenwind Weinheim hat bereits mehrfach professionelle Visualisierungen unter Verwendung geographischer Informationssystemen (GIS) erstellt. Eine solche Analyse wurde nun auch für das Vorranggebiet Weißer Stein/Hoher Nistler vorgenommen.


b) Szenario „volle Ausnutzung des Vorranggebiets“:
Unter der Annahme, dass das gesamte Gebiet als Vorrangfläche ausgewiesen würde und die Ausdehnung senkrecht zur Hauptwindrichtung berücksichtigt wird, ließen sich etwa elf Windkraftanlagen sinnvoll platzieren – ohne größere gegenseitige Abschattungseffekte.
Eine darüber hinausgehende Verdichtung wäre aufgrund der Topographie und der zu erwartenden Windabschattung in „zweiter Reihe“ kaum realisierbar.













der vordere Odenwald – insbesondere die noch weitgehend unberührten Waldgebiete rund um den Weißen Stein – steht vor einer entscheidenden Weichenstellung:
Am 9. November findet in Dossenheim und Schriesheim ein Bürgerentscheid statt, der darüber entscheidet, ob diese Wälder künftig als Windindustriegebiet ausgewiesen werden.
Die derzeitigen – noch nicht abgeschlossenen – Planungen sehen bis zu zehn Windindustrieanlagen vor. Moderne Anlagen wie die Enercon E175 oder Nordex N175 erreichen eine Gesamthöhe von rund 260 Metern – mehr als doppelt so hoch wie der Dossenheimer Steinbruchhang!
Ein solcher Eingriff würde das Landschaftsbild des vorderen Odenwalds unwiderruflich verändern und könnte als Signal für weitere Standorte entlang der Hangkante wirken – auch Weinheim und Lützelsachsen könnten dann wieder in den Fokus geraten.
Um über die Fakten, Hintergründe und Folgen dieser Entwicklung zu informieren, lädt der Verein Gegenwind Bergstraße e.V. zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein:
Freitag, 31. Oktober 2025, 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Martin-Luther-Haus, Am Kronenburger Hof, Dossenheim
Als Referent spricht Prof. Dr. Fritz Vahrenholt zum Thema:
„Keine Windkraft im Wald!“
Wir laden Sie herzlich ein, diese Gelegenheit zu nutzen, um sich aus erster Hand zu informieren, sich eine fundierte Meinung zu bilden und Ihre Unterstützung für den Erhalt unserer Wälder zu zeigen.
Die Entscheidung am 9. November wird richtungsweisend sein – für den Weißen Stein, für den Odenwald und für unsere Heimat.

Referent: Prof. Dr. Fritz Vahrenholt
Wann: Freitag, 31.10.2025 | 19:00 Uhr Einlass: 18.30 Uhr
Wo: Martin-Luther-Haus, Am Kronenburger Hof, 69221 Dossenheim
Weitere Infos:
Eintritt frei, Spenden sind willkommen
Nach den Daten der Bundesnetzagentur waren im Jahr 2024 68.3 GW an potentieller Windstromleistung in Deutschland installiert (59.8 GW onshore, 8.5 GW offshore). Die Extremwerte der Windstromeinspeisung findet man am 06.02.2024, als mit 13.45 GWh in 15 Minuten 78.8% der installierten Nennleistung an Windstrom abgerufen wurde, zum anderen am 06.11.2024, als nachmittags mit 10.25 MWh in 15 Minuten oder 0.06% (!) der installierten Leistung die Windstromerzeugung in Deutschland quasi komplett zum Erliegen kam.
Um sich neben den Extremwerten ein genaueres Bild über die Windstromerzeugung in Deutschland im Jahr 2024 machen zu können lohnt wieder der Blick auf die Häufigkeitsverteilung der Einspeisewerte.
Im folgenden Diagramm ist die relative Häufigkeit der Einspeiseleistung im Verhältnis zur Nennleistung dargestellt.

Nur 10% der Zeit wurden mehr als 48.5% der Nennleistung auch tatsächlich eingespeist; mehr als 75% der Nennleistung kam mit nur 0.1% der Zeit so gut wir nicht vor.
Dafür wurden zu 10% der Zeit weniger als nur 4.8% der Nennleistung eingespeist. Ein Viertel der Zeit, oder etwa 3 Monate weniger als 9.8%.
50% der Zeit wurden weniger als 19.7% der Nennleistung erbracht; der Mittelwert lag bei 23.5%. Damit war 2024 etwas windärmer als 2023.
Die Daten der TransnetBW, die relativ genau den Bereich Baden-Württembergs abdecken, belegen, dass 2024 in Baden-Württemberg deutlich windärmer war als 2023. Wieder einmal zeigen die Werte, dass Baden-Württemberg kein Windland ist!


Auch 2024 erkennt man wieder, dass in Baden-Württemberg die Windkraft messbar wiederholt komplett ausfällt, so wie am 17.02.2024, als um 23:00 Uhr genau 0.0% der Nennleistung eingespeist wurden! Das Maximum wurde am 19.11.2024 um 17:30 Uhr mit 95.1% der Nennleistung erbracht. Wie man an den Grafiken oben sehen kann sind solch hohe Einspeisungen aber äußerst selten. Nur zu 10% der Zeit wurden mehr als 57.7% der Nennleistung erbracht. Wiederum wurden zu 10% der Zeit – also umgerechnet an 36 vollen Tagen – weniger als 1.2% der Nennleistung erbracht. Summiert über ein Vierteljahr wurden weniger als 4% der Nennleistung erbracht. Der Medianwert – also der Wert, bei dem 50% der Messwerte kleiner und 50% der Messwerte größer sind – lag 2024 bei mageren 14.1% der Nennleistung. Man kann also sagen, dass 2024 während eines halben Jahres weniger als 14.1% der Nennleistung auch eingespeist wurde! Im Mittel wurden 22.1% der Nennleistung eingespeist.
Ein Blick auf das Histogramm mit 1% Auflösung zeigt wieder einmal, dass der Wert mit der höchsten Wahrscheinlichkeit eine Einspeisung zwischen 0% und 1% ist: mit einer Häufigkeit von 8.2% – oder summiert an 30 Tagen – lag die Einspeiseleistung zwischen 0% – 1% der Nennleistung!
Nachdem wir an dieser Stelle in der Vergangenheit schon die Windstromerzeugung 2021 und 2022 in Deutschland und Baden-Württemberg anhand der Daten der Bundesnetzagentur analysiert und veröffentlicht haben, soll dies nun für 2023 und 2024 nachgeführt werden.
Nach den Daten der Bundesnetzagentur waren im Jahre 2023 65.7 GW an potentieller Windstromleistung in Deutschland installiert (57.59 GW onshore, 8.129 GW offshore). Die Extremwerte der Windstromeinspeisung findet man am 21.12.2023, als mit 13,3 GWh in 15 Minuten 81% der installierten Nennleistung an Windstrom abgerufen wurde, zum anderen am 10.09.2023, als vormittags mit 34,5 MWh in 15 Minuten oder 0,21% der installierten Leistung der Windstrom quasi komplett zum Erliegen kam.
Um sich neben den Extremwerten ein genaueres Bild über die Windstromerzeugung in Deutschland im Jahr 2023 machen zu können lohnt wieder der Blick auf die Häufigkeitsverteilung der Einspeisewerte.
Im folgenden Diagramm ist die relative Häufigkeit der Einspeiseleistung im Verhältnis zur Nennleistung dargestellt.

Nur 10% der Zeit wurden mehr als 52.1% der Nennleistung auch tatsächlich eingespeist; mehr als 75% der Nennleistung kam mit 0.4% der Zeit so gut wir nicht vor.
Dafür wurden zu 10% der Zeit weniger als nur 5% der Nennleistung eingespeist. Ein Viertel der Zeit, oder etwa 3 Monate weniger als 10%.
50% der Zeit wurden weniger als 20.9% der Nennleistung erbracht; der Mittelwert lag bei 25.3%. Dies stellt den höchsten Wert seit Verfügbarkeit der Daten 2016 dar. 2023 war also ein windreiches Jahr.
Auch die Daten der TransnetBW, die relativ genau den Bereich Baden-Württembergs abdeckt, sprechen dafür, dass 2023 ein windreiches Jahr war. Dies soll aber nicht darüber hinweg täuschen, dass die Werte weiterhin unterstreichen, dass Baden-Württemberg kein Windland ist!


Wieder erkennt man, dass in Baden-Württemberg die Windkraft messbar wiederholt komplett ausfällt, so wie am 25.01.2023, als um 19:45 Uhr genau 0.0% der Nennleistung eingespeist wurden! Das Maximum wurde am 04.01.2023 nachts mit 94% der Nennleistung erbracht. Wie man an den Grafiken oben sehen kann sind solch hohe Einspeisungen aber äußerst selten. Nur zu 10% der Zeit wurden mehr als 64% der Nennleistung erbracht. Wiederum wurden zu 10% der Zeit – also umgerechnet an 36 vollen Tagen – weniger als 1.5% der Nennleistung erbracht. Der Medianwert – also der Wert, bei dem 50% der Messwerte kleiner und 50% der Messwerte größer sind – lag bei 18.9% der Nennleistung. Im Mittel wurden 26.2% der Nennleistung eingespeist. Man kann also überschlägig sagen, dass 2023 im Schnitt etwa ein Viertel der Nennleistung in Baden-Württemberg eingespeist wurde.
Ein Blick auf das Histogramm mit 1% Auflösung zeigt wieder einmal, dass der Wert mit der höchsten Wahrscheinlichkeit eine Einspeisung zwischen 0% und 1% ist: mit einer Häufigkeit von 7,5% lag die häufigste Einspeiseleistung bei 0% – 1% der Nennleistung!
Die Bürgerinitiative Bergstrasse veranstaltet am 17.07.25 einen Vortragsabend mit Dieter Teufel um 19 Uhr im katholischen Gemeindehaus in Schriesheim zum Thema:
Windräder im Wald – Nutzen, Schaden, Alternativen
Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Nachdem langsam aber stetig gravierende Nachteile wie in der Bürgerbefragung Baiereck öffentlich werden, fordern unsere Mitstreiter von “Gegenwind Bergstraße” ebenfalls, dass der Bürger Gehör findet. Folgenden Aufruf wollen wir gerne veröffentlichen- die Unterschriftenlisten können hier heruntergeladen werden:
Liebe Schriesheimer Bürgerinnen und Bürger, liebe Wahlberechtigte,
seit vielen Monaten wird das Thema Windkraft in unserem Wald kontrovers diskutiert. In der RNZ und im Mitteilungsblatt erschienen zu diesem Thema bereits viele Leserbriefe und Artikel. Einige Bürger sind überzeugt von der Notwendigkeit der Waldstandorte als Beitrag zum globalen Klimaschutz. Andere haben selbstverständlich auch die in Aussicht stehenden Pachteinnahmen im Blick und wieder andere argumentieren mit der Funktion unserer Wälder für den regionalen Klimaschutz, denn die kühle Waldluft ist bis nach Mannheim spürbar.
Unser schöner Wald an der Bergstraße ist ein immer wichtiger werdendes Erholungsgebiet für uns Menschen, ein Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen, eine CO2-Senke, ein Schadstofffilter und nicht zuletzt ein kostenloser, natürlicher Wasserspeicher. Da der Ausbau des Rückhaltebeckens zunächst warten muss, ist diese Funktion besonders wichtig. Nach Streichung aller Waldflächen aus dem Regionalplan bleiben noch mehr als die geforderten 1,8 Prozent als Vorranggebiete für Windkraft übrig. Es gibt also genug Flächen, auf denen niederschwelliger und naturschonender Windräder gebaut werden können.
Die Gemeinderäte werden in diesem schwierigen Entscheidungsprozess vom Forum Energiedialog unterstützt. Dieses wird von der Landesregierung finanziert und beauftragt, um Gemeinden bei der Umsetzung ihrer Windkraftpläne zu beraten. Unserer Meinung nach wird über Vor- und Nachteile und über eventuelle Risiken etwas einseitig informiert.
Um die Last der Entscheidung auf breitere Schultern zu verteilen, haben wir ein Bürgerbegehren auf den Weg gebracht. Wir sind der Meinung, bei einer solch weitreichenden Entscheidung müssen die Betroffenen gefragt werden. Und betroffen sind wir alle, die hier wohnen und leben. Also, schauen Sie in Ihre Briefkästen und unterschreiben Sie das unserem Flyer beiliegende Unterschriftsblatt. Es geht hierbei nicht um die Frage Windräder ja oder nein, sondern es ist die Vorbedingung eines Bürgerentscheids in dieser Sache. Machen Sie mit, jede Unterschrift zählt.
Die Unterschriftsblätter können Sie mit der Post an die angegebenen Adressen schicken oder persönlich einwerfen. Bei weiterem Bedarf oder, wenn unser Flyer Sie nicht erreicht hat, reicht eine Mail an karin.reinhard12@gmail.com.
Machen Sie mit, unterschreiben Sie für Mitbestimmung.
Spendenkonto: DE96 6709 2300 0033 3033 27
Karin Reinhard
(Vorsitzende Gegenwind Bergstraße)
Nach dem Bau von Windkraftanlagen am Sümpflesberg in der Gemeinde Baiereck häuften sich Beschwerden, woraufhin der Gemeinderat eine Bürgerbefragung initiierte. Die Umfrage, an der 76 % der Haushalte teilnahmen, zeigt eine deutliche Betroffenheit der Bevölkerung: 96 % der Befragten gaben an, dass die Anlagen ihren Alltag beeinflussen, wobei insbesondere nächtlicher Lärm als belastend empfunden wird.
Zwei Drittel bewerten die Auswirkungen als sehr negativ; fast die Hälfte erwägt gar einen Wegzug! Besonders häufig wurde der Wunsch nach einer Abschaltung der Windräder in der Nacht sowie an Sonn- und Feiertagen geäußert. Positive Effekte wurden in der Umfrage nicht genannt.
Dies sollte für die Gemeinderäte in Schriesheim, Altenbach, Wilhelmsfeld und Dossenheim eine Pflichtlektüre sein, damit hinterher niemand behaupten kann, nichts gewusst zu haben!