Baden-Württemberg ist KEIN Windkraftland- Ergebnisse der dritten Ausschreibung!

Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse der dritten Ausschreibung für Windkraft an Land (01. November 2017) bekannt gegeben. Wie bei den vorangegangenen Ausschreibungsrunden konnte auch diesmal kein Projekt aus Baden-Württemberg ein wettbewerbsfähiges Gebot abgeben.

Zu unterscheiden sind Zuschlagswert und tatsächlich gezahlte EEG Subvention:

Der höchste Zuschlagswert betrug 3,82 ct/kWh. Bei den vorangegangenen Ausschreibungsrunden lagen die höchsten Zuschlagswerte noch bei 5,78 ct/kWh und 4,29 ct/kWh.( Zur Erinnerung: Windkraftprojekte die vor dem 31.12.2016 genehmigt wurden und vor dem 31.12.2017 in Betrieb gehen, erhalten dagegen noch eine Vergütung von 7,68 ct/kWh)

Die tatsächlich gezahlte EEG-Subvention wird auf Basis dieses Zuschlagswertes mit einem Korrekturfaktor ermittelt; Windkraftprojekte an windschwachen Standorten bekommen eine um bis zu 29% höhere Vergütung! Siehe Tabelle Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. (Vergleichbare Wirtschaftsbedingungen im Behördendeutsch, heisst für den Bürger schlicht und einfach: je weniger Wind desto mehr Förderung und Subvention muss er an die Windkraftprofiteure zahlen!)


Die Ausschreibungstermine für 2018 sind am 01. Februar; 01.Mai; 01.August;01.Oktober Im Gegensatz zu 2017 dürfen sich bei den ersten beiden Ausschreibungsrunden 2018  nur Projekte mit einer vorliegenden Genehmigung beteiligen.

Quellen:    
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Donnerstagsdemos in Wald-Michelbach gehen nach dem Aschermittwoch weiter!

Liebe Mitstreiter, folgende Information der BI´s Siedelsbrunn und Ulfenbachtal zum Jahresende und den Donnerstagsdemos in Wald-Michelbach geben wir gerne weiter:   Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter! Ein langes Jahr mit vielen kleinen Erfolgen liegt hinter uns. Gemeinsam haben wir vieles geschafft– noch nicht alles, jedoch den Rest schaffen wir auch noch! Nun gönnen wir Euch eine kleine Pause und wünschen euch genug Muße, um mit euren Familien und Freunden ein schöne s, friedvolles Weihnachtsfest zu feiern und stimmungsvoll ins Jahr 2018 zu rutschen. Im Februar dann soll euch die närrische Jahreszeit lustige und unterhaltsame Stunden bereiten, um dann den ersten Donnerstag nach Aschermittwoch gestärkt und neu motiviert in unsere 30.! Donnerstagsdemo zu starten! Wir freuen uns jetzt schon auf eure Zusammenarbeit und viele schöne gemeinsame Erfolge! Eure Bi-Gegenwind-Siedelsbrunn & Gegenwind-Ulfenbachtal
Daniela Ko, Thea Funk gefällt dieser Artikel
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Studie: Deutsche Energiewende verpasst „alle Effizienzziele“

Bevor Sie den Artikel auf SPIEGEL online weiterlesen, vergessen Sie bitte nicht den Aufwand den Deutschland treibt: (Link zur Quelle: finanzen100.de)
  • Deutschland hat in Europa die höchsten Strompreise und diese steigen auch noch schneller als der Durchschnitt!
  • Deutschland hat die zweithöchsten Steuern und Abgaben! (hier liegt nur noch? Dänemark vorn- warum wohl?)
Nun zum Artikel in SPIEGEL online vom 05.12.2017: Das Prognos-Institut hat eine Bestandsaufnahme der deutschen Energiewende vorgelegt.. Das Ergebnis der Studie fällt ernüchternd aus.

Die Bundesregierung hat bei der Energiewende nach einer neuen Studie des Prognos-Instituts ihre wesentlichen Ziele bislang weit verfehlt. Trotz der Zuschüsse in dreistelliger Milliardenhöhe für den Ausbau der erneuerbaren Energien sind demnach die Emissionen des klimaschädlichen Kohlendioxids nicht wie geplant kontinuierlich gesunken, sondern stagnieren seit 2014. Prognos wertet für das alljährliche Energiewendemonitoring die offiziellen Daten des Bundes aus.

"Wir schaffen eigentlich alle Effizienzziele nicht", sagte Studienautorin Almut Kirchner. Das Instrumentarium "passt nicht zum Zielsystem." Gemeint sind hauptsächlich die durch die Ökostrom-Zulage finanzierten Subventionen für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Die EEG-Umlage beläuft sich laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft in diesem Jahr auf 24,2 Milliarden Euro.

"Im Grunde ein Desaster"...

weiterlesen auf SPIEGEL... HIER
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Die BI´s Siedelsbrunn/ Ulfenbachtal kämpfen weiter….

Liebe Mitstreiter, die BI´s Siedelsbrunn/ Ulfenbachtal geben nicht auf! Neben der für den 01. Dezember 2018 angekündigten Demonstration in Darmstadt, gehen die Donnerstagsdemonstrationen in Wald-Michelbach weiter! Auf geht´s am 23.11.18 unter dem Motto "Lasst uns mal zusammen quatschen" Nicht nur bei den wöchentlichen Demonstrationen können Sie die Bi´s unterstützen. Auch durch Zeichnung der Petition "Schluss mit dem zügellosen Ausbau der Windkraft" können Sie helfen!        
Günter Heymanns, Fredy Grünberg gefällt dieser Artikel
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1332 Unterschriften gegen Windräder

Der Verein Gegenwind Hirschberg/ Schriesheim übergab die Unterschriften im Rathaus. Lesen Sie den Artikel in den WN. Auch unter www.wnoz.de
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Geburtstagsdemo in Darmstadt! Gegenwind Siedelsbrunn und Ulfenbachtal lädt ein!

Liebe Mitstreiter! Hessen feiert den 71. Geburtstag!

Bitte beachten Sie folgenden Aufruf der BI´s Siedelsbrunn und Ulfenbachtal!

Planen Sie den 01. Dezember für "unsere" Umwelt ein! Wer einen Platz im organisierten Bus (Abfahrt vor der Weinheimer Stadthalle) möchte, den bittet die BI um Anmeldung bis zum 23.11.17 unter: udo-bergfeld@gmx.de

Genaue Abfahrtzeiten zur Demo Darmstadt HIER Folgender Ablauf ist geplant:  
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Bürgerbeteiligung á la entega

Es wird uns Bürgern immer wieder eingetrichtert: "Die Energiewende fordert Opferbereitschaft!" Jeder Einzelne ist - von Politik und Energiewendgewinnlern - aufgerufen, "seinen Beitrag zu leisten". Durch die EEG-Umlagen-finanzierte Subvention - welche zwischen 2007 bis 2017 um 570% gestiegen ist - wird jeder Bundesbürger gezwungen, seinen ganz eigenen finanziellen Beitrag dazu zu leisten. Für die Windkraft werden den Bewohnern der umliegenden Landschaften noch ganz andere Opfer aufgebürdet: eine Lärm- und Schallbelästigung, die zu jeder Tag- und Nachtzeit auftreten kann, ein tiefgreifender Eingriff in das Landschaftsbild, die Rodung, Planierung und Industrialisierung großer Wald- und Wegeflächen, die tödliche Gefährdung der örtlichen Vogel- und Fledermauspopulationen oder der Wertverlust privater Immobilien, um einige zu nennen. Damit die Bewohner zu solch drastischen Einschnitten bereit sind müssen die Profiteure der Energiewende einiges an Überzeugungsarbeit leisten. Der Bürger muss "mitgenommen" werden; er soll "beteiligt" werden, wie es dann immer so schön heißt. Mit den richtigen Argumenten wird er schon bereit sein, diese Opfer auf sich zu nehmen. In Weinheim konnten wir schon einige dieser "Bürgerbeteiligungen" erleben, die nichts anderes sind, als das Abhaken politisch vorgegebener Leitfäden, das Sammlen von Rückmeldungen, die dann in irgendwelchen Schubläden verschwinden! In Wald-Michelbach baut die ENTEGA EGO Windpark Stillfüssel GmbH & Co. KG fünf 200m hohe Windindustrieanlagen. Mitten im Wald. Die Genehmigungen sind erteilt worden. Am Freitag, den 30.12.2016. Die Arbeiten laufen. Und wie sieht es mit der Bürgerbeteiligung während der Bauphase aus? Die Information derer, von denen erwartet wird, dass sie die oben genannten Opfer bringen, und dies auch noch unfreiwillig bezahlen müssen? Seit einiger Zeit geht es hoch her am Stillfüssel: das Auffahren der Vollernter wurde von der hessischen Bereitschaftspolizei im Wald gegen friedliche Demonstranten geschützt; beim Anfahren der ersten Betonlaster wurde mit Staatsschutz, mehreren Mannschaftswagen und gepanzertem Wasserwerfer schon größeres Kaliber gegen ein paar handvoll friedlicher Demonstranten aufgefahren. Das Besichtigen der Baustellen auf eigene Faust wird von der ENTEGA durch vielfache Verbotsschilder und Wegblockaden unterbunden; die örtliche Bürgerinitiative Gegenwind Siedelsbrunn warnt die Bevölkerung auf ihrer Webseite nach mehreren Zwischenfällen mit privaten und polizeilichen Sicherheitskräften eindringlich davor, sich den Baustellen oder der Zuwegung am Stillfüssel zu nähern. Zu den Vereinszwecken des eingetragenen, gemeinnützigen Vereins Gegenwind Weinheim gehören laut Satzung unter anderem die Informationsbeschaffung und Informationsaufbereitung der komplexen Themen zur Energiewende, sowie die Information der Bevölkerung z.B. durch Internetauftritt oder Informationsveranstaltungen. Da in Weinheim ganz ähnliche Planungen auf dem Tisch liegen wie sie am Stillfüssel leider schon realisert werden, liegt es auf der Hand, dass der Verein die Entwicklungen in Wald-Michelbach mit größtem Interesse verfolgt und kritisch auf seinen Kommunikationskanälen kommentiert und auch weiterhin kommentieren möchte. Da es dem Verein durch die Restriktionen vor Ort am Stillfüssel nicht mehr möglich ist, die Arbeiten dort zu verfolgen und zu dokumentieren, wurde Ende September eine offizielle Anfrage bei der ENTEGA gestellt, im Rahmen einer Informationsveranstaltung am Stillfüssel den Mitgliedern und Unterstützern von Gegenwind Weinheim e.V. die Möglichkeit zu geben, sich vor Ort über die Eingriffe in die Natur und die Baumaßnahmen am Stillfüssel zu informieren und dies photodokumentarisch zu begleiten. Die Anfrage können ist hier einzusehen. Wie ernst es dem Unternehmen mit der Beteiligung der Bürger ist, die zu ihrem Beitrag an der Energiewende gezwungen werden, zeigt sich im Antwortschreiben der ENTEGA: in einem lapidaren Dreizeiler wird die Anfrage abgelehnt! Als Begründung werden Sicherheitsbedenken wegen des regen Baustellenverkehrs und der derzeit anstehenden Hochbauarbeiten angeführt. Wenn es dem Unternehmen ernst wäre, es zu ihrem Energiewendekonzept stünde, dann würde sich bei einer der Anlagen mit Sicherheit an einem Wochenende eine Möglichkeit ergeben, eine sichere Führung zu veranstalten! Wovor hat man Angst bei ENTEGA? Will man den zahlenden Bürgern nicht die Wahrheit zumuten? Selbst der letzte Bürger wird in wenigen Wochen sowieso mitbekommen, dass die hübsche Werbungbroschüre, nach der ENTEGA "ganz leicht das Klima schützen" will, doch nur Photoshop entsprungen ist! Aber die Mitglieder des Vereins dürfen sich ja immerhin gerne nach Inbetriebnahme der Anlagen wieder melden. Bis dahin ist ja sicher schon "Gras über die Sache gewachsen". Die gefällten Bäume fehlen dann gar nicht mehr so sehr, und die Gruben für die Massen an Beton sind wieder schön verdeckt. Wer weiß: vielleicht spielt Blasmusik und es gibt Bratwurst. Das macht den Anwohnern die Opfer für die Energiewende dann sicher erträglich... (Ironie aus)
Chri Sta, Günter Heymanns, Edith Egner gefällt dieser Artikel
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Wie weit reicht der Einfluß aus Stuttgart gegen den Landschaftsschutz?

Wie vor einiger Zeit HIER berichtet arbeiteten der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller sowie der stellvertretende Fraktionsvorsitzender und parlamentarischer Geschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen Uli Sckerl aktiv daran, die wohl ablehnenden Haltung der unteren Naturschutzbehörde zur Aufhebung des Landschaftsschutzgebietes am Geiersberg zu ihren Gunsten umzubiegen. Am Montag, dem 16.10.2017 findet nun das vom Umweltministerium angestrengte "Gespräch auf Fachebene" statt, in dem "... die weitere Vorgehensweise möglichst einvernehmlich" zu klären sei. So zumindest formuliert es Flauten Franz selbst. Bei solch sanften Worten aus seinem Munde erklingen alle Alarmglocken ganz hell! Warten wir ab, was der Termin bringt ...    
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Windenergieminimum? Wieviel ist das denn?

    Stichwort "Versorgungssicherheit": am 22.09.2017 um 17:00 Uhr erreichte die Windenergieeinspeisung in Deutschland ein Minimum von 296 MW! Dabei beträgt die installierte Nennleistung von fast 29.000 Windkraftanlagen etwa 53.318MW. Dies entspricht einem Leistungsäquivalent von 0,555%.      
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Leserbrief: Realistisch, nicht destruktiv

Leserbrief in den Weinheimer Nachrichten, 26.08.2017
zu Leserbrief: Destruktive Grundhaltung, WN/OZ vom 19. August

Gleich in zwei Leserbriefen wird den lokalen Windkraftkritikern eine „destruktive Grundhaltung“ vorgeworfen. Uns werden Solar- und Windstrom als „Alternative“ verkauft, obwohl diese nachweislich nicht in der Lage sind, unser Land verlässlich mit Strom zu versorgen. Für gerade einmal 3 Prozent Beitrag zum Primärenergiebedarf wurden 28 000 Windkraftanlagen gebaut; der CO2-Ausstoß steigt weiter. Muss man sich eine destruktive Grundhaltung vorwerfen lassen, wenn man seine Wälder und Landschaften nicht einer zweifelhaften „Alternative“ opfern möchte?

Es wird kritisiert, dass die Bürgerinitiativen gegen die Windindustrie im Odenwald es als Aufgabe von Fachleuten ansehen, zuverlässige, ökologische und verlässliche Lösungen für eine echte Energiewende zu definieren. Man kann es als Ehre für diese Bürgerinitiativen ansehen, wenn von ihnen erwartet wird, Lösungen für diese komplexe Aufgabe zu entwickeln. Im Grunde ist es aber eine Bankrotterklärung für Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, wenn den eigentlich Verantwortlichen dies nicht mehr zugetraut wird!

Einer der Autoren versucht damit zu beruhigen, dass die Genehmigung von Windkraftanlagen nur nach gesetzlichen Vorschriften und dem Einbezug von Fachleuten und deren Erkenntnissen möglich ist. Vor dem Hintergrund dieser Aussage ist es allerdings mehr als beunruhigend, dass im November und Dezember 2016 Windindustrieanlagen mit einer Nennleistung von zusammen 5,9 GW genehmigt wurden; so viel wie in den 19 Monaten davor zusammen! Die Genehmigung für die Anlagen am Stillfüssel wurden am Freitag, 30. Dezember 2016 genehmigt. Warum das beunruhigt? Weil seit dem 1. Januar 2017 das Ausschreibungsmodell gilt, bei dem das günstigste Angebot zum Zug kommt und nicht mehr wie 2016 das Gießkannenprinzip angewendet wird. Sollten hier etwa Genehmigungen durchgewunken worden sein?

Übrigens: in der mittlerweile zweiten Ausschreibungsrunde nach dem neuen Modell sind die Zuschlagswerte auf 4,28 ct/kWh gesunken; von knapp 8 ct/kWh im Jahr 2016. Und: Keine einzige Anlage in Baden-Württemberg oder im Odenwald hat bislang 2017 einen Zuschlag bekommen. Da waren die örtlichen Initiativen mit ihren Bedenken zur Wirtschaftlichkeit von Windkraft im Odenwald wohl weniger „destruktiv“ als vielmehr realistisch...

Dr. Andreas Sindlinger, Weinheim

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