Demo in Wiesbaden

Die Bürgerinitiativen in Siedelsbrunn und im Ulfenbachtal organisieren Demonstrationen in Wiesbaden und vor der Regionalversammlung in Frankfurt am 14. Dezember 2018. Dabei soll auch die über 16.000 Unterschriften starke Unterschriftensammlung überreicht werden. Ihre Unterschrift können sie hier auch online abgeben

Abfahrzeiten DEMO Wiesbaden 2018 Demoverlauf Wiesbaden und Besuch der Regionalversammlung Südhessen in Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Demo und dem Bustransport dorthin finden sich auf der Seite der BI Siedelsbrunn.

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Stellungnahme des Vereins zur Einstellung des Planverfahrens „TFN Windenergie“!

Stellungnahme der BI Gegenwind zur Gemeinderatsvorlage “Einstellung des Planverfahrens TFN Windenergie“

Die Entscheidung der Unteren Naturschutzbehörde hat Stand gehalten, den intensiven Prüfungen ihrer Fachaufsicht durch das Regierungspräsidiums und durch die nicht gerade als Windindustrie feindlich verrufene Behörde in Stuttgart. Damit wurde nach fast vier Jahren Untersuchung der Landschaftsschutz mit seinen Belangen Landschaftsbild und Erholungseignung deutlich über die Windindustrie gestellt, die in Süddeutschland ohnehin und in unserer Region besonders unsinnig ist.

Die Natur wird also nicht fehlgeleiteten Interessen preisgegeben. Es weht schlicht zu wenig Wind hier, um die zu erbringenden Opfer zu rechtfertigen.

Die Entscheidung gilt für das untersuchte Gebiet am Geiersberg/Goldkopf, aber im Prinzip eben auch für das gesamte Landschaftsschutzgebiet, das sich von der nördlichen Kreisgrenze entlang den ersten Odenwaldhängen bis hinunter nach Dossenheim erstreckt. Und sie hat starke Signalwirkung für alle weiteren, sicher noch zu untersuchenden Flächen im LSG. Sofern die Voraussetzungen dort dann nicht grundlegend anders sind, sollte diese Entscheidungsrichtung eigentlich auch gut zu verteidigen sein.

Ist diese Entscheidung die beste für uns in Weinheim und für die Bergstraße? Wird so unser Wald nicht zum Windindustriegebiet umgewandelt? Es wird sich zeigen müssen.

Jedenfalls erkennt die Bürgerinitiative den ausgerufenen Schutz für Weinheim – und übertragen auch für die Bergstraße – als übergeordneten Wert und schätzt eine solche rationale Entscheidung besser für Weinheim ein, als einer ideologisch geprägten Zwangsplanung Folge zu leisten.

gez. Matthias Kraus

Vorsitzender

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Kinoabend: „End of Landschaft“ in Dossenheim

Die Bürgerinitiativen Gegenwind Hirschberg und Gegenwind Schriesheim zeigen den äußerst sehenswerten Dokumentarfilm „End of Landschaft“ von Jörg Rehmann am

Donnerstag 29. November 2018 um 19:30 Uhr im
Gemeindezentrum Martin-Luther-Haus
Am Kronenburger Hof 6 in Dossenheim

Der Eintritt ist frei.

© soonmedia Jörg Rehmann

Die Dokumentation ist ein absolutes „Muss“ für diejenigen, die die Thematik zur Energiewende verstehen möchten.

Die Energiewende ist das größte Infrastrukturprojekt seit Ende des 2. Weltkrieges in Deutschland. Die Kostenhochrechnungen dafür gehen in die Billionen. Doch selbst 30.000 Windräder und hunderttausende Solaranlagen konnten nicht verhindern, dass damit bislang nur 3 Prozent des deutschen Primärenergiebedarfes gedeckt werden können. Die Auseinandersetzungen um zerstörte Landschaften und Windradlärm haben die bislang friedlichen Landregionen in tiefgreifende Zerwürfnisse gestürzt. Auch durch den Naturschutz zieht sich ein schwerer Konflikt. Wie sauber ist die „Handschrift der Energiewende“? Der Journalist und Filmautor Jörg Rehmann hat in „End of Landschaft“ den Menschen vor Ort zugehört, hat Experten und Wissenschaftler befragt und investigative Recherchen betrieben. Das Ergebnis ist ein sensibler Film, der dennoch fordert, aufdeckt und aufrüttelt. Für Jörg Rehmann und die im Film befragten Experten ist die Notwendigkeit eines wirksamen Klimaschutzes unbestreitbar. Mit der Ausbeutung der Erde kann und darf es so nicht weitergehen. Aber es braucht eine ehrliche Energiewende mit Augenmaß. Ein Film jenseits fernsehüblicher Berichterstattung, – und ein kritisch-informatives Roadmovie durchs Energiewendeland…

End of Landschaft – Film

 

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5. Forum Gegenwind Weinheim – Wie wird entschieden?

Der Verein Gegenwind Weinheim veranstaltet am 11. Oktober 2018 um 19:00 Uhr im Alten Rathaus in Weinheim das inzwischen 5. Forum Gegenwind Weinheim. Die erfolgreiche Informationsreihe zum Thema Windindustrieanlagen in Weinheim wird damit fortgesetzt.

Die Windräder über Weinheim sind nicht vom Tisch! Vielmehr steht die Planung der Stadt kurz vor der Entscheidung!

Unsere Verwaltung und Politik Weinheim tun weiterhin alles, um möglichst schnell den Weg für die über 200 Meter hohen Industrieanlagen in unserem Wald zu ebnen. Zum Beispiel wird die Aufhebung des Landschaftsschutzgebietes im Wald des Geiersberg/Goldkopf unvermindert voran getrieben.

Redner des Abends wird Herr Dr.-Ing. Joachim Schneider sein, der über das Thema
„Die deutsche Energiewende – Irrweg staatlicher Planwirtschaft?“ referiert.

Danach werden wir über die aktuelle Situation in Weinheim berichten und der Verwaltung Weinheims Raum für die Darstellung ihrer Sicht geben. Erwartet werden der erste Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner sowie Herr Sven-Patrick Marx, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung. (Aktualisierung 25.9.2018: Leider hat Hr. Dr. Fetzner nun doch zurückgezogen, will entgegen seiner früheren Aussage doch wegen einer Terminüberschneidung selbst nicht kommen und auch keinen Vertreter schicken. Begründet wird dies mit der „fehlenden Entscheidung“… „unseres Hauptorgans“, also den Naturschutzbehörden und man möchte nicht spekulieren, wie es jetzt weitergeht. Schade, wir hätten der Verwaltung gerne den gebührenden Platz gegeben, ihre Sichtweise im Originalton darzustellen und darüber mit den Besuchern des Forums zu diskutieren. Genau die Frage, welche Handlungsoptionen es jetzt gibt, ist doch von höchstem Interesse!).

Die anschließende Diskussion lässt viel Raum für den Austausch von Argumenten. Es sind ausdrücklich Gegner und Befürworter von Windindustrieanlagen eingeladen, sich daran zu beteiligen.

Ihre Unterstützung und Anregung sind uns sehr wichtig, um unsere erfolgreich begonnene Arbeit zum Schutz und Erhalt unserer einzigartigen Bergstraße fortsetzen zu können. Die aufgrund des fehlenden Windes bei uns unsinnigen Windräder zerstören mehr, als sie für das vermeintliche Ziel der Energiewende beitragen. Dies ist durch zahlreiche Beispiele um uns herum und in Baden-Württemberg belegt.

Nehmen Sie die Situation ernst und unternehmen Sie etwas, bevor es zu spät ist. Wir zählen auf Sie.

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Habicht mit Schrotladung abgeschossen

Nachdem die Weinheimer Nachrichten (www.wnoz.de) am 07. August über den Abschuss eines Habichtweibchens berichteten, veröffentlichte der Verein folgende Pressemitteilung.

Presseinfo BI Gegenwind Weinheim 16.8.2018

Hier noch einmal in Kürze die Fakten des Vorfalls:

  • der Beauftragte der staatlichen Vogelschutzwarte für den Greifvogel- und Eulenschutz im Vorderen Odenwald vermutet ein totes Habichtweibchen in einem Nest beim Gorxenkopf (nahe der Landesgrenze, aber auf Weinheimer Gemarkung)
  • die Untersuchung des gefundenen Habichtkadavers (und der drei Eier) ergibt acht Schrotkugeln im Körper, ein gebrochener Flügel, sowie die Fraktur des Beckens. Die Schrotladung auf das Habichtweibchen im Anflug auf den Horst ließ das Tier dort verenden.
  • der Vogelschützer zeigt den illegalen Abschuss des nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders streng geschützten Habichts bei der Staatsanwaltschaft Mannheim an- dort läuft ein Verfahren gegen Unbekannt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Wie aus der folgenden Karte (der blaue Pfeil zeigt auf den Gorxenkopf) sehr gut ersichtlich ist, liegt der Horst ganz in der Nähe des FB 4, in dem die Stadt Weinheim bekanntermaßen das Landschaftsschutzgebiet aufheben will und ein Vorranggebiet für Windindustrieanlagen laut TFNP Windenergie plant! Diese räumliche Nähe des Habichthorstes zu dem geplanten FB 4 hat der Verein sowohl in der Pressemitteilung, als auch bei der Staatsanwaltschaft thematisiert. 

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44 Monate ohne Entscheidung!

Nach dem offenen Brief des Vereins Gegenwind Weinheim e.V. zum Stand des Verfahrens bezüglich Aufhebung des Landschaftsschutzgebietes, haben die Weinheimer Nachrichten am 20.07.2018 folgenden Artikel veröffentlicht:

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Status Teilaufhebung des Landschaftsschutzgebietes – Offener Brief an die Stadt

Seit nunmehr fast zwei Jahren wird über den Stand des Verfahrens zur teilweisen Aufhebung des Landschaftsschutzgebietes an der Weinheimer Bergstraße der Deckmantel des Schweigens gehüllt. Dabei wäre gerade die Entscheidung der Unteren Naturschutzbehörde ausschlaggebend und damit überaus interessant für die Bürger.

Der Verein Gegenwind Weinheim hat deshalb in einem offenen Brief an Oberbürgermeister Bernhard, den 1. Bürgermeister Dr. Fetzner, den Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, sowie die Stadträte, um Klarheit in einigen seit langem offenen Fragen gebeten.

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Schwachwindland Baden-Württemberg: Minister Untersteller wird von der Physik eingeholt und gibt Ausschreibungen die Schuld!

RNZ vom 14.6.2018:

Umweltminister gibt Windkraftziel auf!

Stuttgart. (jsz) Baden-Württembergs Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller (Grüne) hat sich vom Ziel verabschiedet, bis zum Jahr 2020 zehn Prozent des im Land produzierten Stroms aus Windkraft zu erzeugen. Das sagte er am Dienstag im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Schuld gibt Untersteller dem Bund.

Die Landesregierung hat die Zehn-Prozent-Marke 2014 im „Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept Baden-Württemberg“ als Ziel definiert. Sie steht online auch noch auf den Windenergie-Seiten des Umweltministeriums.

„Diese Zahl haben Sie von mir die letzten Jahre schon nicht mehr gehört“, erklärte Untersteller dagegen am Dienstag. „Das habe ich aufgegeben mit dem Beginn der Ausschreibungen.“ Seit 2017 werden die Subventionen für Windstrom-Erzeuger bundesweit im Auktionsverfahren vergeben. Damit seien dem Land die Steuerungsinstrumente genommen. „Von daher macht das keinen Sinn, dass wir irgendwelche Prozente noch als Ziel vorgeben.“

Der Zuschlag für neue Windkraftanlagen geht seit der Reform an die genügsamsten Antragsteller. Da gute Standorte in den süddeutschen Bergen meist teurer zu erschließen sind als ähnlich windhöffige im norddeutschen Tiefland, ist die Zahl der Erfolgsprojekte in Baden-Württemberg steil abgestürzt: Gerade mal eine neue Anlage wurde im vergangenen Jahr genehmigt.

…lesen Sie weiter auf der Homepage der RNZ (HIER)

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Heute in den WN

Folgende Artikel erschienen heute in den WN (www.wnoz.de)

„Für uns ist eine Welt zusammengebrochen“

Von unserem Redaktionsmitglied Nadine Kunzig

Wald-Michelbach. Die Hängematte schaukelt leicht im Wind. Auf dem gemähten saftigen Rasen, den am Rand zahlreiche Büsche und Blumen zieren, klafft ein großes braunes Loch. Ein gelber Bagger steht daneben und hat auf seinem Weg tiefe und matschige Abdrücke hinterlassen. Wo eigentlich ein Rückzugsort sein sollte, befindet sich eine Baustelle.

„Wir installieren gerade einen Brunnen. Das Plätschern soll die anderen Geräusche übertönen“, sagt Jürgen Vollmer aus Wald-Michelbach, der in seinem Garten steht und mit sorgenvollem Blick nach oben schaut. Zwei Windräder des Windparks „Stillfüssel“ stehen etwa 1100 bis 1200 Meter südwestlich von seinem Grundstück entfernt. Von einem dritten sieht er die Flügel.

Eigentlich sollte hier in Wald-Michelbach sein Paradies sein, im großzügigen Garten wollten sich er und seine Frau Jessica vom Berufsalltag erholen und Energie tanken. Bis Anfang des Jahres war das auch noch weitestgehend möglich. Jetzt aber ist „eine Welt für uns zusammengebrochen“. Flügelschläge der Windräder stören besonders in den Abend- und Nachtstunden die sonstige Ruhe.

Das ist zum Teil so unerträglich, dass Jürgen und Jessica Vollmer nachts nicht mehr schlafen können. „Das Regelmäßige macht einen verrückt“, sagt Jessica Vollmer und ihr Mann ergänzt: „Wir haben einen Teil unserer Lebensfreude verloren. Ich bin gereizter und angespannter, seit die Windindustrieanlagen in Betrieb sind.“ Bei hohem Windaufkommen hat er den Eindruck, „dass sich ständig ein Flugzeug hoch über dem Stillfüssel befindet“ 

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„Es fühlt sich an wie körperliche Folter“

Wald-Michelbach. Jürgen und Jessica Vollmer sind nicht die einzigen Wald-Michelbacher Bürger, die die Geräusche der fünf Windanlagen auf dem Gebiet „Stillfüssel“ beeinträchtigen. Auch Albert und Sabine Klos schließen sich an, die auf der anderen Seite des Berges – in Ober- Schönmattenwag – wohnen. Von dort sehen sie zwei Anlagen komplett und eine zur Hälfte. Das Haus liegt auf etwa 260 Meter Höhe. „Meine Frau und ich fühlen uns durch die 212 Meter hohen Anlagen, die auf einer Höhe von etwa 550 Meter gebaut wurden, optisch bedrängt“, sagt Albert Klos.

Er leidet unter Schlafstörungen verbunden mit Kopfschmerzen und innerer Unruhe. „Es fühlt sich an, als ob man am Flughafen wohnt, wobei dort die Nachtruhe durch Nachtflugverbot geschützt ist“, beklagt er. Denn eigentlich hat er sich in Schönmattenwag sein Leben eingerichtet, da es dort ländlich und ruhig ist.

„Da haben wir die aufwendigen Wegezeiten und -kosten gerne in Kauf genommen.“ Doch jetzt vermiesen die Windräder und deren Schallbelästigung sogar das Spazieren gehen. Besonders schlimm sei es, wenn sich die Windrichtung ändert und die Rotoren „ihre Idealausrichtung suchen“.

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Im Odenwald geht es rund…

 

 

 

 

 

Wir haben hier immer auf die Donnerstagsdemonstrationen in Wald-Michelbach hingewiesen. Am 17.05. immerhin schon die 43.

Weitere Veranstaltungen im Odenwald sind:

  • Pfingstsonntag 20.5.2018, 11-18 Uhr: 1. Odenwälder Schwachwindfest. Ober-Absteinach
  • Mittwoch 6.6.2018: Umweltökonom Prof. Weimann auf Infoveranstaltung in Reichelsheim. (weitere Infos hier…)
  • Freitag 8.6.2018, 18:30 Uhr: Benefizkonzert (Folkrock) auf dem Lindenhof, Mörlenbach.

 

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