Die Bürgerinitiative „Rettet den Odenwald“ hat eine Petition gestartet um gegen die Windindustrie-Pläne am Lammertskopf zu protestieren.
Windindustrie-Pläne auf dem Lammertskopf mit Blick von der Theodor-Heuss-Brücke, Heidelberg (Quelle: rettet-den-odenwald.de)
Die Petition finden sie hier: https://www.change.org/p/stoppt-die-naturzerst%C3%B6rung-stoppt-das-artensterben-vor-der-haust%C3%BCre-rettet-den-odenwald
Stoppt die Waldzerstörung!
Stoppt das Artensterben vor der Haustüre!
Rettet den Odenwald!
Unterzeichnen Sie die Petition und verteilen Sie die Verknüpfung weiter, wenn Sie das Anliegen teilen!
Windpark auf dem Lammerskopf
Dazu folgende Info aus:
ZDF – Frontal 02. September 2025
Was passiert mit Windkraft anlagen nach 20 Jahren? – Wohin mit dem Schrott?
Mitschrift O-Ton:
Rotorblätter der Windkraftanlagen Bestehen aus:
Glasfasern
Aluminium
Klebstoffen
Kunststoffe
Holz
(Carbonfaserverstärkter Kunststoff) CFK – der ist meist fest mit den anderen Bestandteilen verklebt.
Die verschiedenen Materialien lassen sich schwer voneinander trennen.
Das macht das Recycling aufwendig.
Werden die Blätter zersägt, entstehen Stäube, die in die Lunge eindringen können. Sie lösen Krebs und andere Krankheiten, Entzündungen aus. – Das trifft auch auf andere Lebewesen zu.
Sie sind sehr resistent, sind also langlebig in der Umgebung.
Außerdem enthalten die Rotorblätter giftige Zusatzstoffe wie Chrom, Antimon oder Schwermetalle, was eine Wiederverwendung schwierig macht.
Windkraftanlagen werden meist nicht nachhaltig recycelt.
Es gibt keine verbindlichen gesetzlichen Regeln.
Die Betreiber müssen zwar eine Sicherheitsleistung zurücklegen, doch eine Garantie ist das nicht.
Die Reste von Windkraftanlagen werden bisher in der Zementindustrie verbrannt.
Das ist energieaufwendig und schädlich für die Umwelt.
Wohin mit dem umweltschädlichen Schrott?
Eine illegale Müllhalde im tschechischen Jirikov, in der Nähe von Brünn:
Berge von Sondermüll, die mitten in einem Naturschutzgebiet abgeladen wurden: über 150 Tonnen gehäckselte Glasfaser-Partikel und Teile von Rotorblättern! – Was bedeutet das für die Luft und das Grundwasser? Nicht nur hier finden sich Übererste deutscher Rotorblätter. Insgesamt mehr al 500 Tonnen wurden rund um Brünn verklappt – wahrscheinlich illegal.
Der Müll in Jirikov stammt von einer Entsorgungsfirma in Bayern. Der Aufforderung ihn zurückzuholen ist das Unternehmen nicht nachgekommen Die Kosten trägt nun der Steuerzahler. – Die Firma ist insolvent, der Geschäftsführer in Untersuchungshaft.
2024 wurden knapp 600 Windräder abgebaut.
600.00 Tonen Abfälle aus Rotorblättern werden in den nächsten 15 Jahren anfallen!
Umweltministerium:
„Die Entwicklung und Anwendung von Entsorgungslösungen für Rotorblätter (…) befindet sich in einem dynamischen Prozess.“
Meine Frage, die nie beantwortet wird:
Was ist also der ökologische Fußabdrucks einer einer Windkraftanlage? – Angefangen von der Herstellung des Innenlebens eines Windrades, was in anderen Teilen der Welt einen Menschenfeindlichen und umweltzerstörerischen Abbau Seltener Erden und anderer Ressourcen nach sich zieht, über die kurze Lebensdauer und dem umweltfeindlichen Abfall, der übrigbleibt. Wob bleibt da die Nachhaltigkeit?
Stattdessen wird das Abholzen alter Baumbestände für den Bau von kurzlebigen Windkraftanlagen in Kauf genommen.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Dorothea Koch
69120 Heidelberg